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Finalturnier 2016 in Hamburg

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Crossminton 2016
 
Die SpeedKrebse Kölner Bucht des BTV Brühl holen sich den Titel! 
 
 
 
Am 26. Und 27. November 2016 haben in Hamburg-Wilhelmsburg die Mannschaftsmeisterschaften Crossminton 2016 stattgefunden. Gastgeber waren die Elbspeeders, Sieger der letzten vier Jahre. Qualifiziert für das Turnier hatten sich  aus der  Liga-Nord die Elbspeeders sowie die WOB-Speeders, für  die Liga-Ost die Speedbats Dresden sowie die Red Devils Bautzen, für die die Liga-Süd die Speedlights München sowie  die Poing Speedfires und für die Liga-West eine Mannschaft des KSBV sowie die SpeedKrebse Brühl.
Angereist waren 9 SpeedKrebse. Einer vorab per Bahn, die restlichen Acht mit einem Privat-PKW sowie einem Kleinbus „rut un wieß“, welchen uns die Firma Fleischhauer freundlicherweise  zur Verfügung gestellt hatte.
 
Es sind folgende Gruppen ausgelost worden:
Gruppe 1: Speedbats Dresden, WOB Speeders Wolfsburg, KSBV Köln, Speedlights München.
Gruppe 2: SpeedKrebse Brühl, Elbspeeders Hamburg, Red Devils Bautzen, Speedfires Poing.
 
Nach der Begrüßung  und einem gemeinsamen Gruppenfoto am 26. November 2016 mussten die SpeedKrebse gleich gegen die Elbspeeders antreten. Zum Auftakt gleich ein Hammerspiel zwischen Sönke Kaatz, dem amtierenden Weltranglistenersten, sowie Patrick Schüsseler (ehemaliger Weltmeister und amtierender Europameister im Herrendoppel Open Division, zusammen mit David Zimmermanns). Zu unserem Leidwesen konnte Sönke das Spiel für sich entscheiden. Bei einem Stand von 2:2 nach den Einzeln konnten wir mit den Doppeln ein 4:2 erreichen. Die beiden Doppel waren so spannend und hochwertig, man wusste gar nicht, wo man hinschauen sollte. Das Spiel gegen die Red Devils Bautzen konnten wir mit 5:1 für uns entscheiden, und auch das Spiel gegen die Poing Speedfires hatten wir mit  5:1 gewonnen.  Somit hatten wir uns für das Halbfinale qualifiziert.
Und wer würde unser Gegner im Halbfinale sein: der KSBV!
 
Die Endplatzierungen nach den Gruppenspielen waren wie  folgt: 
Gruppe 1:      Gruppe2: 
1. Platz: WOB-Speeders   1. Platz: SpeedKrebse Brühl
2 .Platz: KSBV   2. Platz: Elbspeeders Hamburg
3. Platz: Speedbats Dresden   3. Platz: Poing Speedfires
4. Platz: Speedlights München   4. Platz: Red Devils Bautzen
                        
Zum Ausklang des 1. Turniertages hatten die Elbspeeders im Schanzenviertel Tische beim Italiener bestellt, bei dem fast alle Spieler teilnahmen. Dank eines Reisekosten-Zuschusses von je € 100 durch die Firmen Braun und Jung Zeelandia konnten wir den Abend erfreulich günstig gestalten.
 
Am Sonntagmorgen mussten wir dann im Halbfinale gegen den KSBV ran. Patrick Schüsseler konnte sich deutlich gegen Melker Ekberg, die schwedische Bereicherung des KSBV, mit 16:10 und 16:9 durchsetzen. Dass David, der amtierende Europameister in der Open Division, seine Einzel i.d.R. für sich entscheidet, darüber brauchen wir eigentlich kein  Wort zu verlieren. Unsere Nicola liebt das Drei-Satz-Spiel. Michael von Lennep konnte sein Einzel auch für sich entscheiden. Nach den Einzeln stand es 3:1 für uns. Insgesamt konnten wir die Partie dann mit 4:2 für uns entscheiden. Ein berauschendes Gefühl, zu wissen, wir stehen im Finale. Erstmalig beim Bundesliga-Finale, und dann das!!! Cooool.
 
Die Partie Elbspeeders gegen Wobspeeders hat die Hamburger Mannschaft für sich entschieden.
Bevor es dann zum Finale kommen sollte, wurden vorher aber auch noch die Plätze 7, 5 und 3 ausgespielt. Platz 7 belegten die Speedlights München, Platz 5 die Poing Speedfires und Platz 3 die WOB Speeders.
 
An dieser Stelle sei einmal erwähnt, dass das spielerische Niveau so hoch war, dass es eigentlich keine Verlierer gibt. Es haben zum Teil sehr schnelle und auch mitunter sehr lange Ballwechsel stattgefunden, und selbst mit Unterstützung der Linienrichter war nicht immer klar war, ob ein Ball drinnen oder draußen war. Da gab es dann auch schon mal das ein oder anderer hitzige Wortgefecht. Und mit steigender Spannung sind nicht nur die Speeder geflogen. Nach Ende so manches Spieles konnten auch Rackets fliegen. Wie gut, dass keiner in der Fluglinie stand. Und die kritischen Selbstgespräche des einen oder anderen Spielers nahmen im Lauf des Turniers an Lautstärke zu. J Bei diesem Turnier ist keinem etwas geschenkt worden. Jeder Sieg war fair und hart erspielt.
 
Dann endlich das Finale. Angefangen mit dem Damen-Einzel zwischen Nicola Wurz und Anika Sedelis
kam es, wie nicht anders zu erwarten, zu einem Drei-Satz-Spiel. Den 1. Satz konnte Nicola mit 18:16 für sich entscheiden, den 2. Anika mit 16:8. Der dritte Satz war Krimi pur. Nicola hatte den Vorsprung von Anika gut reduzieren können, hat dann aber leider mit einem 16:14 verloren. Nichtsdestotrotz ein starkes Spiel. Dann sind ebenfalls erneut Patrick Schüsseler und Sönke Kaatz aufeinander getroffen. Aber dieses Mal konnte Patrick das Spiel gewinnen. Die Partie Patrick Peters gegen David Zimmermanns konnte David mit einem klaren Zwei-Satz-Sieg für sich entscheiden. Die Partie Michael von Lennep gegen Niklas Feierabend hat sich ähnlich wie das Damen-Einzel gestaltet. Den ersten Satz hat Niklas gewonnen. Dann war Michael auf den Spieler eingestimmt und hat sich den 2. Satz geholt. Der dritte Satz ist dann mit einem 16:14 wieder an Niklas gegangen. Da war die Enttäuschung natürlich groß. Somit hatten wir einen Spielstand von 2:2. Klar war zu dem Zeitpunkt, sollte das Spiel 3:3 ausgehen, dass wir SpeedKrebse  aufgrund des besseren Satzverhältnisses gewinnen würden. Dann das Herren-Doppel Schüsseler/Zimmermanns gegen Kaatz/Peters. Warum diese Jungs ihre Positionen in Weltrangliste oder wo auch immer haben, war in diesem Spiel mehr als deutlich zu sehen. Wir waren alle bis unter die Haarspitzen angespannt.
Den 1. Satz haben Patrick und David sich mit einem 16:13 hart erkämpft. Im zweiten Satz ging das enge Spiel mit vielen starken Ballwechseln weiter. Bei einem Spielstand von 15:13 für die Krebse haben sich die Hamburger ein Time-Out erbeten. Dann steht es 15:14 und die Krebse erbitten sich ein Time-Out. Sich nicht aus der Ruhe bringen lassend, verwandeln die Beiden den letzten Spielzug in ein 16:14 und wir sind ohne das Mixed-Doppel austragen zu müssen mit einem Spielstand von 3:2 Mannschaftsmeister 2016!!!
 
Dann gab es natürlich noch die Siegerehrung. Je ein Pokal für die Plätze 1 bis 3 und entsprechend auch Medaillen für die Mannschaftsmitglieder. Und natürlich den Wanderpokal, den wir jetzt mit einem Schildchen mit unserem Vereinsnamen versehen dürfen.
 
Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch ganz herzlich bei den Elbspeedern für die reibungslose Organisation und üppige Verköstigung bedanken.
 
Da wir ja jetzt das Vorrecht auf Austragung des Finales im Folgejahre  haben, hoffen wir, uns wieder qualifizieren und im kommenden Jahr selber ein guter Gastgeber sein zu können.
 
Das Jahr neigt sich nun mit schnellen Schritten dem Ende, von daher möchten wir den Mannschaften aller Ligen schon mal ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr wünschen.
 
Wir schauen erwartungsvoll auf eine neue Saison mit vielen guten und sportlich fairen Spielen / Turnieren / Meisterschaften.
 
Und wir bedanken uns natürlich auch ganz herzlich bei den Sponsoren!
 
© Petra Frentrop
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